Lernen durch Erleben: Albert Berner-Stiftung unterstützt Zirkusprojekt an Gemeinschaftsschule Kupferzell

Künzelsau, 25. Juni 2019 – Dass Schule heute mehr ist als reine Wissensvermittlung, stellt die Johann-Friedrich-Mayer-Schule (JFMS) in Kupferzell jetzt mit einem spektakulären Projekt eindrucksvoll unter Beweis: Vom 08. bis 13. Juli 2019 heißt es an der Bildungseinrichtung „Manege frei!“ zu einer großen Zirkuswoche mit 535 Schülerinnen und Schülern aller Jahrgangsstufen. Vorbereitung und Durchführung werden von der Albert Berner-Stiftung mit einer Spende in Höhe von 10.000 Euro unterstützt.

Lernen durch Erleben: Albert Berner-Stiftung unterstützt Zirkusprojekt an Gemeinschaftsschule Kupferzell

„Zirkuspädagogik verbindet Kunst und Pädagogik auf einzigartige Weise“, sagt Ursula Berner, Stiftungsratsvorsitzende der Albert Berner-Stiftung. „Statt des Leistungsgedankens stehen das Miteinander, also Teamarbeit, Erlebnisorientierung sowie die Förderung der Persönlichkeits- und Sozialkompetenz im Mittelpunkt. Alle Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, sich mit dem Projekt zu identifizieren. Alle sind wichtig, um das Programm zu realisieren, und können die jeweiligen Darbietungen aktiv mitgestalten. Zugleich wird den Kindern spielerisch Verantwortung übertragen. Denn sie lernen, dass man nur gemeinsam erfolgreich sein kann.“

Die Idee, eine Zirkuswoche an der Gemeinschaftsschule in Kupferzell zu veranstalten, kam Rektor Markus Autenrieth bei einem privaten Zirkusbesuch in seiner Heimatstadt Gerabronn. „Wir sind der Albert Berner-Stiftung sehr dankbar für die finanzielle Unterstützung“, betont er. „Ohne die großzügige Spende wäre es nicht möglich gewesen, ein solches Projekt auf die Beine zu stellen. Das Vertrauen und die Wertschätzung, die unserer Schule hier entgegengebracht werden, tun richtig gut. Ich bin stolz und wirklich total happy.“  

Vielfältiges Programmangebot
Für die Umsetzung hat sich die JFMS mit dem Zirkus „ABEBA“ einen erfahrenen Partner an die Seite geholt. Das Motto des Pädagogenteams aus Freiburg lautet: alles, außer gewöhnlich. Entsprechend breit ist das Angebot, aus dem die Teilnehmer auswählen können – von Pantomime über Trampolin- und Trapezeinlagen bis hin zum Jonglieren, Hula Hoop, Seilspringen oder Clowns, Fakiren und Zauberern ist alles dabei. An einem Einführungstag erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die verschiedenen Disziplinen. Anschließend konnten sie sich überlegen, welchen Bereich sie in der Projektwoche einstudieren möchten und bis zu vier eigene Wünsche für die Darbietungen äußern.

„Insbesondere auch benachteiligte Kinder und Jugendliche erfahren durch das Konzept sehr viel an sozialer Anerkennung, Selbstbewusstsein und Integration in die Gemeinschaft“, betont Rektor Markus Autenrieth. „In unserem Zirkus ist jeder einzigartig und genial. Egal ob sportlich oder nicht, alt oder jung, Junge oder Mädchen, mit oder ohne Handicap – alle finden ihren Platz und können einen unvergleichlichen Beitrag zum Gesamtbild leisten.“ Ab Montag (08. Juli) studieren die Nachwuchskünstler fünf Tage lang in klassenübergreifenden Kleingruppen ihre Choreografien ein. Wie es sich gehört, werden die 535 Schülerinnen und Schüler selbstverständlich auch mit stilechten Kostümen ausgestattet.

Vier öffentliche Aufführungen
Nach der Hauptprobe wird es ernst. Denn am Freitag (12. Juli) und Samstag (13. Juli) finden jeweils um 15 und 18 Uhr öffentliche Aufführungen statt, bei denen die Kinder das Erlernte in der Manege präsentieren. Die JFMS wird dafür extra das Zirkuszelt des Zirkus Compostelli aus Schwäbisch Hall auf dem Schulgelände errichten. Das Zelt hat einen Durchmesser von 28 Metern und ein Fassungsvermögen von mehreren Hundert Sitzplätzen. Neben den Eltern sind auch Anwohner oder interessierte Bürgerinnen und Bürger aus der Region beim großen Finale der Projektwoche herzlich willkommen. Der Ticketpreis beträgt fünf Euro pro Person. Reservierungen sind direkt in der Gemeinschaftsschule Kupferzell unter folgender Telefonnummer möglich: 07944 - 941 9010.    

Albert Berner-Stiftung
Die gemeinnützige Albert Berner-Stiftung wurde 1995 anlässlich des 60. Geburtstages ihres Namensgebers ins Leben gerufen. Die Albert Berner-Stiftung setzt sich für die Förderung von Kindern und Erwachsenen im sozialen, kulturellen und sportlichen Bereich sowie im Bildungswesen in der Region Hohenlohe ein. Seit ihrem Bestehen verhilft die Stiftung umfangreichen Leuchtturm-Projekten, aber auch kleineren Organisationen ihre Ziele voran zu treiben. Die Albert Berner-Stiftung achtet bei ihren Engagements neben dem Faktor Regionalität vor allem auf die Langfristigkeit der geförderten Projekte. Seit vielen Jahren können sich zahlreiche Organisationen und Projekte an der Unterstützung durch die Stiftung erfreuen.

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