PraeMedicum: Berner Group stiftet portable Herz-Lungenmaschine

Das Ärztezentrum PraeMedicum erweitert sein Angebot im Bereich der Notfallversorgung. Ab sofort steht dort eine Herz-Lungenmaschine der Serie „Cardio-Help-System“ zur Verfügung. Das Gerät ermöglicht den Medizinern, Notfallsituationen von Patienten mit Herz-Lungen-Stillstand bis zu 30 Tage zu überbrücken. Möglich wurde die Anschaffung durch eine großzügige Spende der Berner Group.

PraeMedicum: Berner Group stiftet portable Herz-Lungenmaschine

„Die Schließung des Krankenhauses hat die Situation von Notfallpatienten in Künzelsau leider verschlechtert. Wir wollen mit unserer ortsgebundenen Spende an das PraeMedicum diesen Zustand verbessern. Als Teil der Gemeinschaft ist es für uns als Berner Group selbstverständlich, Verantwortung zu übernehmen“, sagte BERNER Vorstandsvorsitzender Christian Berner.

Bei dem rund 155.000 Euro teuren Gerät handelt es sich um eine der kleinsten, aber zugleich voll funktionsfähigen Herzlungenmaschinen der Welt, die zur Überbrückung einer Notfallsituation mit Herz-Lungen-Stillstand dient. Diese Überbrückung kann von wenigen Stunden bis zu 30 Tagen andauern. Aufgrund der geringen Transportgröße dieses sogenannten "Cardio-Help-Systems" gelingt ein Transportieren oder Ausfliegen von betroffenen Patienten in schwersten Herzkreislauf- oder Lungennotfällen zu einem Zentrum; typischerweise einer Universitätsklinik.

„Wir freuen uns sehr über diese Spende der BERNER Group, denn gerade für den ländlichen Raum ist das Gerät bestens geeignet. In vielen Fällen kommt leider jede Hilfe zu spät, weil das nächste Zentrum zu weit entfernt ist, um eine kompetente Hilfe im High-End-Bereich bereitzustellen. Mit dem Cardio-Help können wir diese Lücke in der Notfallversorgung in schließen“, sagt Prof. Dr. Christoph Karle vom PraeMedicum in Künzelsau.

Dort sind sowohl eine Reihe von Kardiologen und auch der leitende Notarzt und ehemalige Chefarzt der Anästhesie und Notfallmedizin des Hohenloher Krankenhauses, Dr. Andreas Kühn, bestens mit der Bedienung der Maschine vertraut. „Unser PraeMedicum soll ein kleines und feines Ambulatorium beziehungsweise Klinikum werden, das mit zielführendem High-Tech Patienten unserer Gegend hilft“, so Prof. Karle weiter.

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