BERNER Group ab sofort CO2-neutral

Um ihrer gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung gerecht zu werden, investiert die BERNER Group bereits seit Jahren in soziales Engagement und die Reduktion von Emissionen. Mit der jetzt verabschiedeten Nachhaltigkeitsstrategie geht der familiengeführte Handelskonzern nun noch einen Schritt weiter: Im Rahmen eines umfassenden Maßnahmenpakets erreicht der B2B-Spezialist als erstes deutsches Unternehmen der Branche CO2-Neutralität in allen europäischen Gesellschaften.

BERNER Group ab sofort CO2-neutral Berner Group

„Als Familienunternehmen ist nachhaltiges Denken und Handeln für uns nicht nur ein strategisches Ziel, sondern ein zentraler Bestandteil unserer Firmen-DNA“, sagt CEO Christian Berner. „In Zeiten immer neuer regulatorischer Anforderungen ist es eine Herausforderung, durch das Thema Nachhaltigkeit zu navigieren. Trotz oder gerade wegen fehlender klarer politischer Führung ist es unser Anspruch, richtungsweisend voranzugehen und Verantwortung zu übernehmen - für die Umwelt und für die Menschen.“

Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, stellt das Unternehmen jetzt auch organisatorisch mit der Etablierung eines dedizierten Nachhaltigkeitsteams die Weichen für die Umsetzung der europaweiten Nachhaltigkeitsstrategie. Eine wichtige Säule der Strategie ist die Reduktion von CO2-Emissionen – bis 2030 sollen die Scope 1 & 2 Emissionen um 80 % verringert werden. Eine Reihe an Maßnahmen wurden bereits umgesetzt. So nutzen bereits sechs europäische Standorte Strom aus PVAnlagen, die gruppenweite Umstellung der BERNER Niederlassungen auf Grünstrom soll bis Ende 2024 abgeschlossen sein.

Umstellung auf Elektromobilität bis 2030

„Der wichtigste Hebel zur Emissionsvermeidung liegt jedoch in der Umstellung unserer Fahrzeugflotte, die rund 85% unserer Scope 1 & 2 Emissionen ausmacht“ berichtet Katharina Koser, Head of Corporate Responsibility (CR). Um diese Umstellung voranzutreiben, kann ab 2024 konzernweit jeder Dienstwagennutzer auf ein Elektroauto umsteigen. Bis 2030 sollen so 85% der Flotte alternative Antriebe nutzen. Größtes Hemmnis für einen schnelleren Umstieg ist die nach wie vor fehlende flächendeckender Ladeinfrastruktur in Europa.

Bis die Vermeidungsmaßnahmen greifen, hat sich die BERNER Group entschieden, ihren CO2-Fußabdruck zu kompensieren. Hierzu wird bereits 2023 ein hoher sechsstelliger Betrag in Klimaschutzprojekte investiert. Damit ist das Unternehmen bereits jetzt CO2-neutral. „Ich bin stolz, dass es uns gelungen ist, nur mit den besten Anbietern eine Übergangslösung zu gestalten, die einerseits global etablierte Standards erfüllt und gleichzeitig einen sozialen Nutzen für die betroffenen Gemeinden bietet“, sagt CEO Christian Berner.

Ganzheitliche CR-Strategie

Die Reduzierung des CO2-Fußabdrucks ist Teil einer umfassenden und ganzheitlichen CR-Strategie der BERNER Group. Die Säule „Umwelt“ umfasst neben der Verminderung der Treibhausgasemission unter anderem auch die Abfallvermeidung durch nachhaltigere Verpackungskonzepte. Weitere Säulen der Strategie sind BERNER Kunden, Mitarbeiter und Partner, sowie die Fortführung des gesellschaftlichen Engagements, das seit vielen Jahren durch soziale Projekte, Spenden und Hilfsaktionen europaweit an allen Standorten gelebt wird.

Weitere Informationen zur Corporate Responsibility-Strategie der BERNER Group finden Sie online unter https://www.berner-group.com/cr

Hintergrund

Die BERNER Group hat sich bei der Erfassung der Treibhausgasemissionen an die Vorgaben des Treibhausgasprotokolls gehalten. In diesem werden drei Bereiche (Scopes) definiert, denen sich die Emissionen zuordnen lassen:

• Scope 1: Emissionen aus Quellen, die direkt vom eigenen Unternehmen verantwortet oder kontrolliert werden. Dazu gehören Emissionen aus Energieträgern am Unternehmensstandort, wie Erdgas und Brennstoffe, Kühlmittel, sowie Emissionen durch den Betrieb von Heizkesseln und Öfen, die verantwortet oder kontrolliert werden.

Scope 2: Indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie, wie Strom, Wasserdampf, Fernwärme oder -kälte, die außerhalb der eigenen Systemgrenzen erzeugt, aber vom Unternehmen verbraucht werden.

• Scope 3: Alle sonstigen indirekten Emissionen, die durch die Tätigkeit des Unternehmens entstehen, über die es aber selbst keine direkte Kontrolle hat. Dabei werden sowohl Emissionen in der vor- als auch in der nachgelagerten Wertschöpfungskette betrachtet wie bspw. Emissionen die aus der Herstellung, Transport eingekaufter Güter oder Verteilung und Nutzung der eigenen Produkte oder der Entsorgung von Abfällen stammen.

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